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Asuco - asuco ZweitmarktZins 05-2017

Kurzbeschreibung

Anleger erwerben unmittelbar nachrangige Namensschuldverschreibungen der Serie ZweitmarktZins 05-2017, die von der asuco Immobilien-Sachwerte GmbH & Co. KG (Emittent) emittiert werden. Die Namensschuldverschreibungen stellen für den Emittenten Fremdkapital dar. Die Anleger werden daher Gläubiger des Emittenten.

Die Netto-Einnahmen des Emittenten aus der Emission von Namensschuldverschreibungen der Serie ZweitmarktZins 05-2017 sowie aller weiteren Serien wurden bzw. werden zum Erwerb von Zielfonds i. d. R. am Zweitmarkt von geschlossenen Alternativen Investmentfonds mit Immobilieninvestitionen, zur Gewährung eines Gesellschafterdarlehens an die 100%ige Tochtergesellschaft des Emittenten sowie zum Erwerb von weiteren Anlageobjekten verwendet.

Weitere Anlageobjekte des Emittenten sind direkt zu erwerbende Immobilien, ein bereits gewährtes variables Gesellschafterdarlehen an die asuco Beteiligungs GmbH, mittelbar zu erwerbende durch den Emittenten ausgegebene nachrangige Namensschuldverschreibungen sowie vergleichbare Fremdkapitalprodukte, am Erstmarkt bereits erworbene bzw. zu erwerbende Beteiligungen an Zielfonds sowie zwei bereits gewährte bzw. zu gewährende Gesellschafterdarlehen an Zielfonds. Die durch den Emittenten ausgegebenen nachrangigen Namensschuldverschreibungen sowie vergleichbare Fremdkapitalprodukte sollen durch die 100%ige Tochtergesellschaft des Emittenten erworben und über eine Erhöhung des Gesellschafterdarlehens des Emittenten an die 100%ige Tochtergesellschaft finanziert werden.

Die Laufzeit der Namensschuldverschreibungen beginnt individuell für jeden Anleger (Gläubiger) ab dem Zeitpunkt seines erstmaligen Erwerbs der Namensschuldverschreibungen. Die Namensschuldverschreibungen haben vorbehaltlich einer vorzeitigen Kündigung durch den Emittenten und vorbehaltlich einer Verlängerung der Laufzeit durch den Emittenten eine Laufzeit bis zum 30.09.2027.

Ergebnisprognose

Marktsituation

Nach Angaben des internationalen Maklerhauses Jones Lang LaSalle (Investmentmarktüberblick Q4 2017) hat das Transaktionsvolumen am deutschen Investmentmarkt für gewerblich genutzte Immobilien im Jahr 2017 den Rekordwert aus dem Jahr 2015 nicht nur erreicht, sondern sogar um 1,7 Mrd. EUR übertroffen. In der Summe lag das Transaktionsvolumen in 2017 bei rd. EUR 56,8 Mrd. Limitierend auf die Investitionen wirkte u. a. ein mangelndes Angebot an Investitionsobjekten insbesondere in den Big 7, sodass Märkte abseits der sieben Immobilienhochburgen einen Anteil von rd. 21% des Transaktionsvolumens erreichten. Zudem sind Projektentwicklungen verstärkt in den Fokus der Investoren aus dem In- und Ausland geraten.

Die weitere Entwicklung des deutschen Investmentmarktes im Jahr 2018 stellt sich aus Sicht von Jones Lang LaSalle durchgängig positiv dar. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten, ein für 2018 zu erwartendes Wirtschaftswachstum sowie die Tatsache, dass ein echter Zinsschritt in der europäischen Geldpolitik voraussichtlich nicht vor Ende 2019 zu erwarten ist, lassen ein Transaktionsvolumen in ähnlicher Größenordnung wie in 2017 erwarten.

Mit rd. 55% der Transaktionsvolumina und somit einem leichten Plus von rd. 5% gegenüber 2016 war der Anteil der sieben Immobilienhochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart nach wie vor sehr stark. Dabei belegte Berlin mit einem Transaktionsvolumen von rd. EUR 7,7 Mrd. vor Frankfurt den Spitzenplatz unter den Big 7. In Hamburg, München und Stuttgart waren kräftigere Rückgänge des Transaktionsvolumens zu beobachten.

Nach Angaben von Jones Lang LaSalle waren auch im Jahr 2017 die Asset- bzw. Fondsmanager die mit Abstand stärkste Käufergruppe am deutschen Investmentmarkt. Auf ausländische Investoren entfiel fast die Hälfte des Transaktionsvolumens. Diese Käufergruppe trainsbesondere bei den größten Transaktionen in Erscheinung.

Wirtschaftliche und steuerliche Rahmendaten

Einzahlung / Auszahlung / Verkauf:
Einzahlung:
100% zzgl. 5% Agio nach Annahme.

Die Mindestbeteiligungssumme beträgt EUR 5.000.

Auszahlung:
Der Verzinsungsanspruch beginnt taggenau ab vollständigem Zahlungseingang des Nominalbetrages beim Emittenten und nach Identifikation nach dem Geldwäschegesetz gemäß den Bedingungen des Zeichnungsscheins.
Die Zinsen werden nach der deutschen Zinsmethode (30/360) berechnet. Maßgeblich für die Zinsberechnung ist der Nominalbetrag ohne Agio.

Die Zinsen und Zusatzzinsen werden für den Zeitraum 01.10. bis 30.09. eines jeden Geschäftsjahres nachschüssig am 10.01. des auf das Ende des jeweiligen Geschäftsjahres folgenden Jahres fällig.

Die Namensschuldverschreibungen sind mit folgenden variablen Zinszahlungen ausgestattet:
- Zinsen in Höhe von bis zu 5,5% p.a. sowie
- Zusatzzinsen in Höhe von bis zu 4,5% p.a.,
jeweils bezogen auf den Nominalbetrag der Namensschuldverschreibungen.

Die Prognoserechnung sieht Zinsen und Zusatzzinsen in Höhe von ca. 5,2% p. a. (2018), ca. 5,4% p. a. (2019-2026) sowie ca. 23,8% (2027) vor (mittleres Szenario), jeweils bezogen auf den Nominalbetrag der Namensschuldverschreibungen. Im Prognosezeitraum 2018 bis 2027 sind insgesamt bis zu ca. 72,1% Zinsen und Zusatzzinsen prognostiziert (mittleres Szenario).

Die Namensschuldverschreibungen sind vom Emittenten am 10.01. des auf das Laufzeitende (durch Zeitablauf oder vorzeitige Kündigung durch den Emittenten) folgenden Jahres in einer Summe zum Nominalbetrag zurückzuzahlen.

Steuerliche Ergebnisse/ Konzeption:
Der Anleger erzielt Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß § 20 (1) Nr. 7 EStG und § 20 (2) Nr. 7 EStG.

Auf die Zinszahlungen und auf eventuelle Veräußerungsgewinne wird derzeit Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer) in Höhe von 25% zzgl. Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% sowie ggf. Kirchensteuer fällig, sofern der Anleger (Gläubiger) als natürliche Person in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist und die Namensschuldverschreibungen im Privatvermögen hält.

Die Rückzahlung fälliger Namensschuldverschreibungen zum Nominalbetrag unterliegt grundsätzlich nicht der Einkommensteuer.

Finanzierung:
Das Emissionskapital (Summe der Nominalbeträge aller Namensschuldverschreibungen) der nachrangigen Namensschuldverschreibungen beträgt maximal EUR 50.000.000 (Gesamtbetrag der angebotenen Vermögensanlage).


Ergebnisprognose für  

Jahr
Einzahlungen
Auszahlungen
Steuerliches Ergebnis
2018 100,00 % + 5,00 % 105.000,00 € *  5,20 %  5.200,00 €
2019  5,40 %  5.400,00 €
2020  5,40 %  5.400,00 €
2021  5,40 %  5.400,00 €
2022  5,40 %  5.400,00 €
2023  5,40 %  5.400,00 €
2024  5,40 %  5.400,00 €
2025  5,40 %  5.400,00 €
2026  5,40 %  5.400,00 €
2027  23,80 %  23.800,00 €
Veräußerung     100,00 % 100.000,00 €
Summen 105,00 % 105.000,00 € 172,20 % 172.200,00 €

Bemerkung zur Ergebnisprognose

Mit * markierte Einzahlungen sind fällig nach Annahme.

Wichtiger Hinweis
Die Informationen zu diesem Angebot beruhen auf den Angaben des Initiators und sind nicht von uns auf ihre Richtigkeit, Vollständigkeit und Plausibilität geprüft worden. Keine Gewähr für Übertragungsfehler. Ausschließliche Beteiligungsgrundlage ist der jeweilige Emissionsprospekt.